AKTUELLES 2026

Heißbrandausbildung in Peuerbach Neben dem Wissenstest der Feuerwehrjugend stand das erste Märzwochenende ganz im Zeichen der Heißbrandausbildung des BFKDO Grieskirchen in Peuerbach. Auch zwei Atemschutztrupps der Freiwilligen Feuerwehr Neumarkt im Hausruckkreis, bestehend aus insgesamt sechs Atemschutzträger*innen, nahmen an dieser Ausbildung teil. Im gasbefeuerten Brandcontainer konnten unter realitätsnahen Bedingungen verschiedene Brandszenarien beübt werden. Durch die steuerbare Befeuerung ließ sich unter anderem auch ein Flashover simulieren. Dadurch konnten die Teilnehmer wertvolle Erfahrungen im Umgang mit der extremen Hitzeentwicklung sowie der richtigen Strahlrohrtechnik im Innenangriff sammeln. Nach den praktischen Übungen im mobilen Brandcontainer wurden die Atemschutzgeräte durch die Abschnittsfachbeauftragten für Atemschutz überprüft und gemeinsam mit den Atemschutzträger*innen versorgt sowie wieder einsatzbereit gemacht. Solche realitätsnahen Ausbildungen sind ein wichtiger Bestandteil der laufenden Weiterbildung im Feuerwehrdienst. Sie tragen wesentlich zur Erhaltung der Einsatzbereitschaft und Schlagkraft der Feuerwehr bei und erhöhen gleichzeitig die Sicherheit der Einsatzkräfte bei Brandeinsätzen.

Bei der Monatsübung am 2. März stand bei der Freiwillige Feuerwehr Neumarkt im Hausruckkreis alles im Zeichen der Schneid- und Trenngeräte. Die Mannschaft beschäftigte sich intensiv mit der richtigen Handhabung sowie dem jeweiligen Verwendungsbereich der einzelnen Geräte. Ziel der Übung war es, den sicheren und effizienten Umgang mit den unterschiedlichen Schneid- und Trenngeräten zu festigen und das Wissen im praktischen Einsatz weiter zu vertiefen.

Gefahrstoff-Weiterbildung in Bad Schallerbach Am 28. Februar nahmen die Feuerwehren aus Bad Schallerbach, Grieskirchen, Haag am Hausruck, Meggenhofen und Neumarkt im Hausruckkreis an einer Gefahrstoff-Weiterbildung in Bad Schallerbach teil. Ziel der Weiterbildung war es, Führungskräfte weiter für die Gefahren bei Einsätzen mit gefährlichen Stoffen zu sensibilisieren und das richtige taktische Vorgehen zu festigen. Zusätzlich wurden die im Bezirk vorhandenen Stützpunktgeräte für Gefahrstoffeinsätze begutachtet und deren Einsatzmöglichkeiten besprochen. Im praktischen Teil wurde ein Einsatzszenario mit einem Produktaustritt aus einem 200-Liter-Fass angenommen. Ein CSA-Trupp führte die Bergung des beschädigten Behälters durch und sicherte diesen mithilfe eines Bergefassens, um eine weitere Ausbreitung zu verhindern. Regelmäßige Weiterbildungen sind besonders im Gefahrstoffbereich unerlässlich. Sie stellen sicher, dass Abläufe gefestigt werden, die Zusammenarbeit funktioniert und im Ernstfall rasch sowie professionell gehandelt werden kann.

Vier neue Atemschutzträger für die Freiwillige Feuerwehr Neumarkt im Hausruckkreis! Ein wichtiger Schritt zur weiteren Stärkung der Einsatzbereitschaft: Nach insgesamt 102 Mannstunden intensiver Ausbildung konnten vier Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Neumarkt im Hausruckkreis die Atemschutz-Grundausbildung erfolgreich abschließen. Damit verfügt die Feuerwehr Neumarkt nun über vier neue, bestens vorbereitete Atemschutzträger. Der Atem- und Körperschutz ist ein zentraler Bestandteil des Feuerwehrdienstes. Bei Brandeinsätzen schützen Pressluftatmer und spezielle Schutzbekleidung vor Rauch, giftigen Gasen, Hitze und Sauerstoffmangel. Voraussetzung dafür sind fundierte Kenntnisse in Gerätekunde, richtigem Vorgehen im Trupp und sicherem Arbeiten unter hoher körperlicher Belastung. Ausbildung als Schlüssel zur Einsatzstärke Gut ausgebildete Atemschutzträger sind ein wesentlicher Bestandteil der Schlagkraft einer Feuerwehr. Sie ermöglichen rasches und sicheres Vorgehen bei Brandeinsätzen, technische Hilfeleistungen mit Gefahrenstoffen sowie bei Menschenrettungen unter schwierigsten Bedingungen. Mit den vier neu ausgebildeten Kameraden stärkt die Feuerwehr Neumarkt nicht nur ihre personelle Einsatzbereitschaft, sondern investiert nachhaltig in Qualität, Professionalität und Sicherheit. Wir gratulieren unseren neuen Atemschutzträgern herzlich zur bestandenen Ausbildung und bedanken uns für ihren Einsatz und ihre Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen!

Am Freitag, dem 20. Februar, absolvierte die Freiwillige Feuerwehr Neumarkt im Hausruckkreis zwei parallele Ausbildungseinheiten. Im Rahmen einer Gruppenübung beschäftigte sich die Tanklöschgruppe mit dem Szenario „Werkstättenbrand mit Menschenrettung“. Geübt wurden das taktische Vorgehen, die Brandbekämpfung sowie die Personenrettung unter Einsatzbedingungen. Zeitgleich erfolgte in Neukirchen am Walde die Vorstellung des Stützpunkts Vollschutz. Dabei wurden Ausrüstung, Einsatzgrundsätze und organisatorische Abläufe der FF Neukirchen nähergebracht.

Nach zwei intensiven und äußerst lehrreichen Praxistagen am 31. Jänner und 7. Februar konnte unser Feuerwehrmitglied HBM d.F. Heiter Jochen den Funklehrgang im Feuerwehrhaus Gaspoltshofen erfolgreich abschließen. Der Funklehrgang stellt – im Anschluss an die Truppführerprüfung – einen wichtigen Grundbaustein für eine erfolgreiche Feuerwehrkarriere dar. Die dabei erworbenen Kenntnisse bilden die Basis für eine sichere und effiziente Kommunikation im Einsatzfall. Die Feuerwehr Neumarkt im Hausruckkreis gratuliert zu diesem Erfolg.

Der Atemschutzleistungstest dient der Feststellung der körperlichen Eignung der Atemschutzgeräteträger. Ziel ist die Feststellung der Leistungsfähigkeit (Kraft, Ausdauer, Motorik, Koordinationsvermögen unter Belastung etc.) sowie eine Selbstreflexion der eigenen Fitness anhand vorgegebener Belastungsübungen. Neben der gesundheitlichen Eignung ist der positiv absolvierte Atemschutz-Leistungstest eine wesentliche Voraussetzung für das Tragen von „schwerem“ Atemschutz. Es handelt sich dabei um einen genormten und wissenschaftlich evaluierten Mindeststandard-Leistungstest für Atemschutzgeräteträger in kompletter persönlicher Schutzausrüstung über 5 Stationen. Die Anforderungen sind für Frauen und Männer gleich.

Mit der ersten Gruppenübung ist die Freiwillige Feuerwehr Neumarkt erfolgreich in das Übungsjahr 2026 gestartet. Im Mittelpunkt der Übung stand das Thema Schlauchmanagement , ein wesentlicher Bestandteil für einen sicheren und effizienten Innenangriff. Die Übung gliederte sich in einen Theorie- und einen Praxisteil. Dabei wurden die verschiedenen Möglichkeiten der Schlauchverlegung im Stiegenhaus intensiv behandelt und praktisch beübt. Zum Einsatz kamen unter anderem der Schlauchtragekorb sowie der Loop . Durch die Kombination aus theoretischen Grundlagen und praktischen Übungen konnten die Kameradinnen und Kameraden ihr Wissen vertiefen und ihre Fertigkeiten weiter ausbauen.


