Indienststellung Tragkraftspritze FOX IV
19. März 2026
Eine Abordnung der Freiwilligen Feuerwehr Neumarkt besuchte kürzlich das Werk der Rosenbauer Österreich GmbH in Asten, um eine neue Tragkraftspritze zu übernehmen. Im Zuge dessen erfolgte auch eine umfassende Einschulung der Einsatzkräfte auf das neue Gerät. Mit der Indienststellung der neuen FOX-Tragkraftspritze wird die bisher verwendete FOX 1 aus dem Baujahr 1992 mit einer Förderleistung von 1.200 l/min außer Dienst gestellt.
Die neue Tragkraftspritze überzeugt mit einer Nennleistung von 2.050 l/min bei 10 bar
und übertrifft damit die Anforderungen der Norm EN 14466 (PFPN 10-2000). Im Lenzbetrieb erreicht sie sogar eine Förderleistung von 2.450 l/min bei 4 bar und 1,5 m Saughöhe, im Tanksaugbetrieb bis zu 2.650 l/min bei 4 bar.
Aufgrund der hohen Leistungsreserven können zwei B-Schlauchleitungen parallel mit jeweils rund 1.000 l/min auch über längere Wegstrecken betrieben werden. Dadurch kann der Einsatz zusätzlicher Verstärkerpumpen deutlich reduziert werden. Im GLF-B der FF Neumarkt werden 1.000 Meter B-Druckschlauch mitgeführt. In Kombination mit dieser Ausstattung stellt die neue FOX eine ideale Lösung dar, um auch über große Distanzen eine zuverlässige Löschwasserversorgung sicherzustellen.
Besonderes Augenmerk wurde zudem auf Bedienerfreundlichkeit und Sicherheit gelegt: Ein vollautomatischer Ansaugvorgang sowie ein übersichtliches 3,5"-Display mit integrierten Hinweisen zur Bedienung und Fehlerbehebung ermöglichen eine effiziente Handhabung im Einsatz. Der vergleichsweise niedrige Schalldruckpegel trägt zusätzlich zur Reduktion der Belastung für die Einsatzkräfte bei.
Die Tragkraftspritze ist mit moderner Sicherheitstechnik wie Kavitätswarnung, Eingangsdrucküberwachung und Überhitzungsschutz ausgestattet. Ergänzend sorgen ein integrierter Pumpendruckregler sowie Druckvorwahltasten für eine konstante und zuverlässige Wasserversorgung. Eine Traggestellbeleuchtung gewährleistet zusätzliche Sicherheit bei Einsätzen unter schlechten Sichtverhältnissen, während eine Nachbetankung auch während des laufenden Betriebs möglich ist.
Die Gesamtkosten werden zu 32 % durch Landesförderungen, zu 60 % von der Gemeinde und zu 8 % von der Feuerwehr getragen. Ein besonderer Dank gilt der Gemeinde für die Unterstützung und die Bereitstellung der finanziellen Mittel.
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Am 7. März nahmen die Jugendmitglieder der Freiwillige Feuerwehr Neumarkt im Hausruckkreis am Wissenstest der Feuerwehrjugend in Waizenkirchen teil. Die intensive und lange Vorbereitung durch den Jugendbetreuer sowie die Jugendhelfer machte sich bezahlt: Alle Jugendlichen waren bestens auf die verschiedenen Stationen der Prüfung vorbereitet. Mit großem Engagement und viel Motivation stellten sie ihr Können unter Beweis und bestanden den Wissenstest mit ausgezeichneten Leistungen. Das Kommando sowie die Jugendbetreuer gratulieren allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern herzlich zu diesem tollen Erfolg! Auch Bezirksfeuerwehrkommandant Oberbrandrat Hans Peter Schiffelhumer ließ es sich nicht nehmen, den Jugendlichen persönlich zu den bestandenen Leistungsprüfungen zu gratulieren und ihnen die verdienten Abzeichen zu überreichen. Wer nun Interesse oder Neugier hat, Teil eines starken und engagierten Teams zu werden, ist jederzeit herzlich willkommen. Melde dich einfach bei unserem Jugendbetreuer – die Kontaktdaten findest du im Bereich Kontakte auf unserer Website. Bronze • Knoll Diona • Wimmer Christina Silber • Zweimüller Nico Gold • Gföllner Tanja • Listberger Hannah • Wimmer Anna-Maria

Heißbrandausbildung in Peuerbach Neben dem Wissenstest der Feuerwehrjugend stand das erste Märzwochenende ganz im Zeichen der Heißbrandausbildung des BFKDO Grieskirchen in Peuerbach. Auch zwei Atemschutztrupps der Freiwilligen Feuerwehr Neumarkt im Hausruckkreis, bestehend aus insgesamt sechs Atemschutzträger*innen, nahmen an dieser Ausbildung teil. Im gasbefeuerten Brandcontainer konnten unter realitätsnahen Bedingungen verschiedene Brandszenarien beübt werden. Durch die steuerbare Befeuerung ließ sich unter anderem auch ein Flashover simulieren. Dadurch konnten die Teilnehmer wertvolle Erfahrungen im Umgang mit der extremen Hitzeentwicklung sowie der richtigen Strahlrohrtechnik im Innenangriff sammeln. Nach den praktischen Übungen im mobilen Brandcontainer wurden die Atemschutzgeräte durch die Abschnittsfachbeauftragten für Atemschutz überprüft und gemeinsam mit den Atemschutzträger*innen versorgt sowie wieder einsatzbereit gemacht. Solche realitätsnahen Ausbildungen sind ein wichtiger Bestandteil der laufenden Weiterbildung im Feuerwehrdienst. Sie tragen wesentlich zur Erhaltung der Einsatzbereitschaft und Schlagkraft der Feuerwehr bei und erhöhen gleichzeitig die Sicherheit der Einsatzkräfte bei Brandeinsätzen.

Bei der Monatsübung am 2. März stand bei der Freiwillige Feuerwehr Neumarkt im Hausruckkreis alles im Zeichen der Schneid- und Trenngeräte. Die Mannschaft beschäftigte sich intensiv mit der richtigen Handhabung sowie dem jeweiligen Verwendungsbereich der einzelnen Geräte. Ziel der Übung war es, den sicheren und effizienten Umgang mit den unterschiedlichen Schneid- und Trenngeräten zu festigen und das Wissen im praktischen Einsatz weiter zu vertiefen.


