Landes-Katastrophenschutz- und SEVESO-Übung
16. Oktober 2025
Die Stabsrahmenübung mit dem Titel „Strommangellage“ wurde von der Direktion für Inneres und Kommunales vorbereitet und durch die Technische Einsatzleitung Land (TEL-Land) im Landesfeuerwehrkommando Oberösterreich begleitet. Neben der Behördlichen und der Technischen Einsatzleitung auf Landesebene waren auch die Bezirke Eferding, Grieskirchen, Freistadt, Gmunden und Vöcklabruck sowie bis zu drei Gemeinden in den genannten Bezirken beteiligt. Mit dem ÖRK, ASB, der LPD, dem ÖBH sowie den Unternehmen Linz Netz, Netz OÖ und den ÖBB waren weitere wesentliche Organisationen für die Sicherheit und Energieversorgung in Oberösterreich in die Übung eingebunden.
Angenommen wurde, dass aufgrund ungünstiger Wetterverhältnisse sowie technischer Probleme in Österreich die Netzstabilität unter Druck gerät. Europaweite Schwierigkeiten verschärften die Lage zusätzlich. Um das Stromnetz zu stabilisieren, mussten gezielte Flächenabschaltungen durchgeführt werden, die zeitlich versetzt in den genannten Bezirken simuliert wurden. Die daraus resultierenden Herausforderungen – etwa die Abschaltung von Regionalbahnen, Evakuierungen von Zügen, unkontrollierte Flüssigkeitsaustritte oder Suchaktionen nach vermissten Personen – mussten von Behörden und Einsatzorganisationen bewältigt werden.
Die Marktgemeinde Neumarkt war ebenfalls eine der ausgewählten Gemeinden, die an der Landes-KAT-Übung teilnahmen. In Neumarkt wurde die Behördliche Einsatzleitung im Marktgemeindeamt eingerichtet und von der Feuerwehr mittels Notstrom versorgt. Einige Aufgaben wurden an die Technische Einsatzleitung im Feuerwehrhaus übertragen, das während der gesamten Übung ebenfalls im Notstrombetrieb lief.
Seveso-Übung:
Um 12:30 Uhr startete die im Dreijahresrhythmus vorgesehene Seveso-Übung. Damit wurde den EU-Vorgaben entsprochen, nach denen Seveso-Betriebe alle drei Jahre den externen Notfallplan praktisch erproben müssen.
Übungsannahme war ein Arbeitsunfall mit einem verunfallten Staplerfahrer und dem Austritt eines gefährlichen, zunächst unbekannten Stoffes. Nach der Ersterkundung stellte der Einsatzleiter die Windrichtung fest und legte die entsprechenden Aufstellflächen fest. Unverzüglich rückte ein Atemschutztrupp zur sofortigen Rettung der verletzten Person in die Halle vor. Parallel dazu wurden zwei Trupps mit Vollschutzanzügen ausgerüstet und eine Dekontaminationsstraße errichtet, um die gerettete Person, Einsatzkräfte und Geräte fachgerecht zu dekontaminieren.
Die im Anschluss eingesetzten Vollschutztrupps hatten die Aufgabe, den unbekannten Stoff zu identifizieren, einen weiteren Austritt zu verhindern und diesen schließlich in unbeschädigte Gebinde umzupumpen. Abschließend erfolgte die mehrstufige Dekontamination und Entkleidung der Trupps unter Einhaltung der Einsatzhygiene. Die Dekontamination wurde unter Säureschutzanzügen von der Feuerwehr Kallham durchgeführt.
Die regelmäßige Beübung der Ausrüstung des Vollschutzstützpunktes ist essenziell, um in den – glücklicherweise sehr seltenen – Schadstofffällen dennoch rasch und professionell handeln zu können. Zudem konnte die Zusammenarbeit in komplexen Lagen mit anderen Blaulichtorganisationen und Behörden weiter vertieft werden.
An der Seveso-Übung beteiligt waren:
Strommangellage als große Herausforderung simuliert
Die Marktgemeinde Neumarkt war ebenfalls eine der ausgewählten Gemeinden, die an der Landes-KAT-Übung teilnahmen. In Neumarkt wurde die Behördliche Einsatzleitung im Marktgemeindeamt eingerichtet und von der Feuerwehr mittels Notstrom versorgt. Einige Aufgaben wurden an die Technische Einsatzleitung im Feuerwehrhaus übertragen, das während der gesamten Übung ebenfalls im Notstrombetrieb lief.
Seveso-Übung:
Um 12:30 Uhr startete die im Dreijahresrhythmus vorgesehene Seveso-Übung. Damit wurde den EU-Vorgaben entsprochen, nach denen Seveso-Betriebe alle drei Jahre den externen Notfallplan praktisch erproben müssen.
Übungsannahme war ein Arbeitsunfall mit einem verunfallten Staplerfahrer und dem Austritt eines gefährlichen, zunächst unbekannten Stoffes. Nach der Ersterkundung stellte der Einsatzleiter die Windrichtung fest und legte die entsprechenden Aufstellflächen fest. Unverzüglich rückte ein Atemschutztrupp zur sofortigen Rettung der verletzten Person in die Halle vor. Parallel dazu wurden zwei Trupps mit Vollschutzanzügen ausgerüstet und eine Dekontaminationsstraße errichtet, um die gerettete Person, Einsatzkräfte und Geräte fachgerecht zu dekontaminieren.
Die im Anschluss eingesetzten Vollschutztrupps hatten die Aufgabe, den unbekannten Stoff zu identifizieren, einen weiteren Austritt zu verhindern und diesen schließlich in unbeschädigte Gebinde umzupumpen. Abschließend erfolgte die mehrstufige Dekontamination und Entkleidung der Trupps unter Einhaltung der Einsatzhygiene. Die Dekontamination wurde unter Säureschutzanzügen von der Feuerwehr Kallham durchgeführt.
Die regelmäßige Beübung der Ausrüstung des Vollschutzstützpunktes ist essenziell, um in den – glücklicherweise sehr seltenen – Schadstofffällen dennoch rasch und professionell handeln zu können. Zudem konnte die Zusammenarbeit in komplexen Lagen mit anderen Blaulichtorganisationen und Behörden weiter vertieft werden.
An der Seveso-Übung beteiligt waren:
- Feuerwehr Neumarkt
- Feuerwehr Kallham
- Bezirkshauptmannschaft Grieskirchen/Eferding
- Polizeiinspektion Neumarkt
- Marktgemeinde Neumarkt mit Behördlicher Einsatzleitung
- Landeswarnzentrale Oberösterreich
- Rotes Kreuz Grieskirchen
Diese ganztägige Übung zeigte eindrucksvoll die Einsatzbereitschaft und Motivation der beteiligten Feuerwehren und Organisationen. Solche Szenarien sind unerlässlich, um im Ernstfall rasch und sicher handeln zu können.
Nicht ganz selbstverständlich – ein besonderer Dank gilt den 32 Kameradinnen und Kameraden, die sich extra für diese Übung unter der Woche freigenommen haben.
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