59. Brandmeldealarm
19. September 2024
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Am 21. März führte das Bezirksfeuerwehrkommando Grieskirchen eine Weiterbildung für Vollschutzanzugträger am Abrollbehälter Gefahrgut (AB-Gefahrgut) der Oö. Landes-Feuerwehrschule durch. Insgesamt nahmen 30 Vollschutzanzugträger aus dem Bezirk an dieser praxisorientierten Schulung teil. Im Rahmen der Weiterbildung wurde zunächst das korrekte Anlegen des Vollschutzanzuges geübt. Im Anschluss konnten die Teilnehmer am AB-Gefahrgut verschiedene Übungsszenarien im Bereich von Schadstoffaustritten praktisch beüben und ihr Wissen unter realitätsnahen Bedingungen vertiefen. Nach Abschluss der Übung wurde die Dekontamination durch die FF Meggenhofen durchgeführt. Den Abschluss bildete eine gemeinsame Nachbesprechung mit den Ausbildern, bei der die durchgeführten Szenarien reflektiert und wichtige Erkenntnisse besprochen wurden. Ein besonderer Dank gilt der FF Haag für die Bereitstellung der Örtlichkeit sowie die Unterstützung bei der Organisation, der FF Meggenhofen für den Aufbau und Betrieb der Dekonstraße, der FF Grieskirchen für die Unterstützung mit ASF und ÖEF sowie der FF Wallern, die mit dem WLF den Abrollbehälter Gefahrgut von der Oö. Landes-Feuerwehrschule abholte und im Anschluss wieder retour brachte.

Im Rahmen der gestrigen Gruppenübung stand die Einschulung der Maschinisten auf die neue FOX 4 Tragkraftspritze im Mittelpunkt. Ziel war es, den sicheren und effizienten Umgang mit dem neuen Gerät unter realitätsnahen Bedingungen zu festigen. Zu Beginn der Übung wurden die Teilnehmer mit den technischen Neuerungen und Leistungsdaten der Tragkraftspritze vertraut gemacht. Die FOX 4 verfügt über eine Nennleistung von 2.050 l/min bei 10 bar und erfüllt damit die Anforderungen der Norm EN 14466 (PFPN 10-2000) deutlich. Im Lenzbetrieb können Förderleistungen von bis zu 2.450 l/min, im Tanksaugbetrieb sogar bis zu 2.650 l/min erreicht werden. Im praktischen Teil lag der Fokus auf dem Aufbau einer stabilen Löschwasserversorgung über längere Wegstrecken. Dabei wurden zwei B-Leitungen parallel betrieben, um die hohe Leistungsfähigkeit der Pumpe optimal auszunutzen. Durch die vorhandenen Leistungsreserven konnte gezeigt werden, dass auch über größere Distanzen eine konstante Wasserversorgung ohne zusätzliche Verstärkerpumpen möglich ist. Ein wesentlicher Bestandteil der Übung war die intensive Schulung der Maschinisten in der Bedienung der FOX 4. Besonderes Augenmerk wurde auf den vollautomatischen Ansaugvorgang, die Bedienung über das übersichtliche Display sowie das richtige Reagieren auf Systemmeldungen und Störungen gelegt. Auch die Nutzung von Funktionen wie dem Pumpendruckregler und den Druckvorwahltasten wurde praktisch beübt. Zusätzlich wurden sicherheitsrelevante Aspekte wie Kavitätswarnung, Eingangsdrucküberwachung und Überhitzungsschutz thematisiert und im Übungsbetrieb berücksichtigt. Die Teilnehmer konnten dabei wertvolle Erfahrungen im Umgang mit den integrierten Assistenzsystemen sammeln.

Eine Abordnung der Freiwilligen Feuerwehr Neumarkt besuchte kürzlich das Werk der Rosenbauer Österreich GmbH in Asten, um eine neue Tragkraftspritze zu übernehmen. Im Zuge dessen erfolgte auch eine umfassende Einschulung der Einsatzkräfte auf das neue Gerät. Mit der Indienststellung der neuen FOX-Tragkraftspritze wird die bisher verwendete FOX 1 aus dem Baujahr 1992 mit einer Förderleistung von 1.200 l/min außer Dienst gestellt. Die neue Tragkraftspritze überzeugt mit einer Nennleistung von 2.050 l/min bei 10 bar und übertrifft damit die Anforderungen der Norm EN 14466 (PFPN 10-2000). Im Lenzbetrieb erreicht sie sogar eine Förderleistung von 2.450 l/min bei 4 bar und 1,5 m Saughöhe, im Tanksaugbetrieb bis zu 2.650 l/min bei 4 bar. Aufgrund der hohen Leistungsreserven können zwei B-Schlauchleitungen parallel mit jeweils rund 1.000 l/min auch über längere Wegstrecken betrieben werden. Dadurch kann der Einsatz zusätzlicher Verstärkerpumpen deutlich reduziert werden. Im GLF-B der FF Neumarkt werden 1.000 Meter B-Druckschlauch mitgeführt. In Kombination mit dieser Ausstattung stellt die neue FOX eine ideale Lösung dar, um auch über große Distanzen eine zuverlässige Löschwasserversorgung sicherzustellen. Besonderes Augenmerk wurde zudem auf Bedienerfreundlichkeit und Sicherheit gelegt: Ein vollautomatischer Ansaugvorgang sowie ein übersichtliches 3,5"-Display mit integrierten Hinweisen zur Bedienung und Fehlerbehebung ermöglichen eine effiziente Handhabung im Einsatz. Der vergleichsweise niedrige Schalldruckpegel trägt zusätzlich zur Reduktion der Belastung für die Einsatzkräfte bei. Die Tragkraftspritze ist mit moderner Sicherheitstechnik wie Kavitätswarnung, Eingangsdrucküberwachung und Überhitzungsschutz ausgestattet. Ergänzend sorgen ein integrierter Pumpendruckregler sowie Druckvorwahltasten für eine konstante und zuverlässige Wasserversorgung. Eine Traggestellbeleuchtung gewährleistet zusätzliche Sicherheit bei Einsätzen unter schlechten Sichtverhältnissen, während eine Nachbetankung auch während des laufenden Betriebs möglich ist. Die Gesamtkosten werden zu 32 % durch Landesförderungen, zu 60 % von der Gemeinde und zu 8 % von der Feuerwehr getragen. Ein besonderer Dank gilt der Gemeinde für die Unterstützung und die Bereitstellung der finanziellen Mittel.






